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Die Megasite Management Guideline

4 2 Die Sanierung, Vermarktung und integrierte Nach- nutzungsplanung ehemaliger Industrie-, Bergbau- und militärisch genutzter Gebiete wird als Revitalisierung bezeichnet. Dabei nehmen Megasites eine besondere Stellung ein, da deren Revitalisierung aufgrund ihrer Größe im Hinblick auf eine nachhaltige kommunale oder sogar regionale Planung eine große Bedeutung zukommt. Unsicherheiten bezüglich des Ausmaßes vorhandener Belastungen des Untergrundes mit Umweltschadstof- fen, gegensätzliche Interessen potentieller Investoren, Gemeinden und betroffener Bevölkerungsgruppen sowie Unsicherheit über die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Revitalisierungskonzepten können die Inwertsetzung ei- nes solchen Standorts erschweren. Verschiedene Beispiele belegen allerdings, dass auf ehe- mals schadstoffbelasteten Flächen nicht nur gesundes Wohnen und Arbeiten sondern auch gewinnbringende Investitionen möglich sind. Diese Erfolge setzen jedoch frühzeitig ein Zusammenführen aller relevanten Akteure sowie eine integrierte Entwicklung, Bewertung und Kon- kretisierung von Nachnutzungsvisionen (siehe Glossar) voraus. Zur Unterstützung grundlegender Entscheidungspro- zesse bei der integrierten Planung und Bewertung von Nachnutzungsvisionen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umwelt- forschung – UFZ in Leipzig und des Zentrums für Ange- wandte Geowissenschaften der Universität Tübingen ge- meinsam mit Partnern aus Forschung, Politik und Praxis das Megasite Management System (MMS) entwickelt. Einführung: Das Megasite Management System

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