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Die Megasite Management Guideline

20 sicherung von Risiken, öffentlich-rechtliche Sanierungs- verträge sowie nicht zuletzt eine transparente Quantifi- zierung der Unsicherheiten und Verwertungspotenziale. Für die erfolgreiche Vermarktung von Megasites sind deshalb Verfahren einer marktorientierten Bewertung un- abdingbar, die die Unsicherheiten der „Stigmatisierung“ quantifizieren können. Mit dem Konzept des Marktorientierten Risikoabschlags integriert die MMT eine Methodik zur Quantifizierung der Unsicherheiten, die aufgrund der Marktbedingun- gen kaufpreisrelevant sind. Die Marktwertermittlung von kontaminierten Grundstücken erfolgt zunächst unter der hypothetischen Annahme, dass das Grund- stück unbelastet ist. Vom derart errechneten Ausgangs- wert werden die prognostizierten Flächenaufbereitungs- und Sanierungskosten abgezogen. Um den Marktwert des kontaminierten Grundstückes zu bestimmen, wird schließlich der Marktorientierte Risikoabschlag berück- sichtigt. Auf diese Weise werden die Ergebnisse der ökonomischen Einzelbewertungen verschnitten, und es können die aus ökonomischer Sicht vorzugswürdigen Nachnutzungsalternativen aufgezeigt werden. Bewertung kontaminierter Grundstücke Sollen Entscheidungen zur Nutzung von Flächen sinnvoll auf Grundlage des Leitbildes der nachhaltigen Entwick- lung getroffen werden, muss die Frage nach der Nach- haltigkeit künftiger Flächennutzungsoptionen frühzeitig, also bereits zu Beginn der Überlegungen über die mög- lichen Flächennutzungen gestellt werden. Entscheidend ist auch, dass nachhaltige Entwicklung einen konkreten lokalen bzw. regionalen Bezug und entsprechend spezi- fische Nachhaltigkeitsziele benötigt. Die MMT hält dafür ein Modul zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Entwick- lungsszenarien auf kontaminierten Flächen bereit. Dieses gibt den Benutzern eine Hilfestellung, sich anknüpfend an lokale Problemfelder mit der Frage nachhaltiger Ent- wicklung zu beschäftigen. Das Modul ist so aufgebaut, dass die Benutzer schrittweise ausgehend von der Fest- legung eines konkreten Bezugsraums und des konkreten zeitlichen Horizontes zur Identifizierung lokaler Problem- felder geleitet werden. Anschließend kann der Nutzer mit der Fragestellung verbundene Probleme mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit zu lokalen Nachhaltigkeitsproblemen verknüpfen, um hieraus Indikatoren zur Operationali- sierung und Beschreibung der lokalen Nachhaltigkeits- probleme abzuleiten. Mit Hilfe dieser selbst definierten Nachhaltigkeitsziele können einzelne Entwicklungssze- narien hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewertet und ver- glichen werden. Soweit in der Gemeinde, in der sich die zu entwickelnde Fläche befindet, bereits Zielvorstellun- gen zur nachhaltigen Entwicklung existieren, ist dies eine ideale Basis für die Bewertung der Nachhaltigkeit künfti- ger Flächennutzungsoptionen. Nachhaltigkeitsbewertung

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