Kultur & Governance

Arbeitspaket 2: Entscheidungsstrukturen und lokale Kulturen: Analyse der administrativen Handlungsmöglichkeiten unde der spezifischen Einstellungen von Stakeholdern

Strategien zur Revitalisierung komplexkontaminierter Standorte sind stark von den regionalen Rahmenbedingungen abhängig. Daher ist es für die ökonomische und technische Umsetzung von Revitalisierungsmaßnahmen notwendig, die spezifischen kulturellen Kontexte zu verstehen und sowohl die Möglichkeiten regional-politischer Instrumente als auch die Problemwahrnehmung lokaler Entscheidungsträger zu kennen.

Dieses Arbeitspaket beschäftigt sich mit der Analyse und Auswertung standortspezifischer und kulturell verwurzelter Handlungspraktiken der Interessensgruppen, die bei einer Revitalisierung involviert sind. Ziel ist es, diese so anzuleiten, dass bereits vorhandene Technologien, Methoden und Instrumente effizienter nutzen zu können.

Hauptziel des AP mit dem Fokus auf Standorte in Rumänien, Tschechien und Polen, ist die Entwicklung eines Rahmens, um Entscheidungsstrukturen zu analysieren, aber auch um Hindernisse und Vorbehalte zu erkennen und ungenutzte Potentiale von Technologien und Instrumenten heben zu können. Um detailliertes Wissen über kulturell begründete Umgangsweisen mit kontaminierten Flächen zu erhalten, werden die rumänischen Standorte über die Fokus-Gruppen-Methode untersucht. Nach dieser Vorgehensweise wird die Arbeitsgruppe die bottom-up gewonnenen Informationen in die AP 3 und AP 6 einspeisen, sodass diese ihre timbre Produkte noch gezielter unter Einbeziehung der Nutzerbedürfnisse entwickeln können. Zusätzlich dienen die Ergbenisse als Plattform für generelle/allgemeine Informationen über die Technologie- und Instrumentenentwicklung in dem Projekt.